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Restaurant des Herzens

Restaurant des Herzens beendet seine 15. Saison

Die diesjährige Saison im Restaurant des Herzens ist beendet. „Wir haben an den 32 Öffnungstagen seit dem 6. Dezember rund 8.400 Besucher gezählt“, berichtet Marko Tiedke, Vorsitzender des Restaurant du Coeur e.V. und hauptberuflich Direktor des Ibis Hotels Leipzig. Damit habe sich der Andrang auf dem sehr hohen Niveau der Vorjahre bewegt (2007/8: 8.000, 2008/9: 8.400). „Wir arbeiten an der Kapazitätsgrenze – deutlich mehr Gäste könnten wir mit unseren 180 Sitzplätzen gar nicht bewältigen“, so Marko Tiedke.

Eindeutiger Rückhalt des Projekts war die wiederum groß­artige Hilfsbereitschaft der Leipziger. Ob mit Geld, mit Waren oder als freiwillige Helfer – zahl­reiche Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen engagierten sich für das Projekt. Besonders großzügig zeigten sich die Firmen Getränke Staude, JOMO-CITTI, der Fleischereinkauf Leipzig, MIOS, der Kreisbauernverband Borna-Geithain-Leipzig, Köhra Kartoffelmeister sowie die Bäckereien Wendl und Hickmann. Bei der Sammelstelle im Ibis-Hotel am Brühl gaben viele Privatpersonen ihre Le­bensmittelspenden ab. Besonders großer Andrang herrschte bei den freiwilligen Helfern: Erstmals in der 14jährigen Vereinsgeschichte gab es mehr Interessenten als verfügbare Stellen. Das Kochen übernahmen vier Mitarbeiter im Rahmen einer Maßnahme der Arbeitsgemeinschaft Leipzig. Auf große Resonanz stieß erneut der kostenlose Shuttlebus der LVB, der zweimal täglich zwischen Hauptbahnhof und Restaurant pendelte.

Mit dem diesjährigen Ende für das Restaurant des Herzens hängen die Bedürftigen jedoch nicht in der Luft: Weil die Stadtwerke Leipzig den Organisatoren das Gebäude in der Bornaischen Straße 120 kostenlos überlassen haben, kann nun wieder an allen Samstagen und Sonntagen in das „Café des Herzens“ eingeladen werden. Nach einer kleinen „Verschnaufpause“ laden die Initiatoren ab 23. Januar wieder von 13 bis 16 Uhr zu einem warmen Essen, Getränken, Kaffee und Kuchen ein. „Dadurch bieten wir bedürftigen Menschen auch außerhalb der Restaurant-Zeit einen Ort der Wärme und Geborgenheit“, so Marko Tiedke.

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